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Herzlich Willkommen beim Land Frauen Verband Rheinhessen
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Wir freuen uns, dass Sie unsere Website besuchen. Hier geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Verbandsarbeit und informieren Sie über unsere Aktivitäten.
Wir bieten Ihnen interessante Themen, die Frauen im ländlichen Raum bewegen.
Und nun viel Spaß beim Stöbern.
Ihr Vorstand des Land Frauen Verbandes Rheinhessen |
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Frauenpolitisches Forum
"Interessenvertretung als gesellschaftspolitische Aufgabe" Sich einbringen und durchsetzen - Erfolgsstrategien moderner Lobbyarbeit
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Im Rahmen des Jubiläumsjahres führt der Land Frauen Verband Rheinhessen e.V. sein 'Frauenpolitisches Forum' durch. Die thematische Fokusierung liegt auf der Interessenvertretung, die das Ziel verfolgt zur Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Situation von Frauen des ländlichen Raumes Rheinhessen beizutragen. Interessante Redebeiträge werden von der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer und der Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. Brigitte Scherb erwartet. Im sich anschließenden Diskussionsforum, mit Gästen aus Politik und Verbänden, wird die moderne Lobbyarbeit detailliert erörtert.
Die Veranstaltung findet am Freitag den 2.Juli um 9:30 Uhr in der Goldbachhalle in Undenheim statt.
Wir freuen uns auf ihr Kommen! |
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Sudienreise zum deutschen Landfrauentag nach Hannover vom 10.06 -13.06.2010
Wir bieten Ihnen mit dem Besuch des Deutschen Landfrauentages und Ausflügen ins Weserbergland, zum Steinhuder Meer und dem Besuch der phaeno -Ausstellung in Wolfsburg ein abwechslungsreiches und informatives Programm.
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Weiterbildungsflyer Jahrespropgramm 2009 -2010 des Land Frauen Verbandes Rheinhessen e.V.
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| Weiterbildungsflyer 2009 / 2010 | |
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Land Frauen Verband Rheinhessen e.V. - 60 Jahre-
Leistungs- und zukunftsfähig präsentiert sich der Land Frauen Verband Rheinhessen e.V. , mit seinem Signet, anlässlich seines 60 jährigen Jubiläums im Jahr 2010. 'Das Logo ist Zeichen qualifizierter Weiterbildung und intensiver, verantwortungsvoller Interessenvertretung der Frauen im ländlichen Raum und ihrer Familien. Gleichzeitig strahlt es Wärme, Nähe, Offenheit aus...', erläuterte Silvia Zöller, Vorsitzende des Land Frauen Verbandes. Keineswegs verstaubt, sondern aktiv, kreativ und kompetent zeigt sich der größte Frauenverband in Rheinhessen |
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Delegiertentagung 2010 der Rheinhessischen Landfrauen
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Freundlich willkommen geheißen von Ortsbürgermeisterin Ute Beiser-Hübner hielt die Delegiertentagung des Land Frauen Verbandes Rheinhessen in der Adelberghalle Flonheim in Anwesenheit von mehr als 120 Delegierten aus 123 Ortsvereinen Rückblick auf die durchgeführten und Ausblick auf geplante Veranstaltungen. Als besondere Höhepunkte des Verbandsjahres 2009 akzentuierte die stellvertretende Landesvorsitzende Hannelore Reinheimer den LandFrauentag in Nieder-Olm., das Seminar „Frauenleben auf der Suche“, die erstmals durchgeführte Altweiberfastnacht in Eppelsheim, zwei Studienreisen nach Malta und Cornwall sowie zwei stark nachgefragte Seminare des Arbeitskreises „Frauen in Planung und Politik“. Wie Ursula Braunewell mitteilte, wird diese Reihe im laufenden Jahr mit dem Thema „Bauleitplanung“ fortgesetzt. Landesgeschäftsführerin Gaby Schott fasste den schriftlich vorliegenden Kassenbericht zusammen und erläuterte einzelne Positionen mit Blick auf die permanenten Einsparungsbemühungen der Geschäftsstelle. Das gelang ihr so überzeugend, dass die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung einstimmig erfolgte. Da sich der Haushaltvoranschlag für das Rechnungsjahr 2010 im Wesentlichen am aktuellen Kassenbericht orientierte, wurde auch dieser bei zwei Enthaltungen angenommen.
Die Landesvorsitzende Silvia Zöller leitete die Veranstaltung und beleuchte anhand aktueller Hinweise die Landfrauenarbeit auf verschiedenen Ebenen. Sie erinnerte an die Mitarbeit der Damen des geschäftsführenden Vorstandes in vielerlei Arbeitskreisen, etwa an das Engagement der Landfrauen im Bereich der Lokalentwicklung, der EU-geförderten lokalen Aktionsgruppe Rheinhessen-Zellertal. Hier habe die Ausbildung der Naturpädagogen in Zusammenarbeit mit den Kreisvolkshochschulen bereits begonnen, während die Rheinhessenakademie noch in Planung sei. Anlässlich des 60. Jubiläumsjahres gebe es außer den beiden bereits durchgeführten LandFrauentagen weitere empfehlenswerte Aktivitäten. Am 2.7. ist ein frauenpolitisches Forum in Undenheim mit Ministerin Malu Dreyer und Landfrauen-Präsidentin Brigitte Scherb geplant. Im September sollen zwei historische Stadtführungen in Worms, im November ein Erzählcafé in Pfeddersheim sowie ein Konzert mit dem Chor Vocalis in Ingelheim stattfinden.
Mit einem Blumenstrauß verabschiedete Zöller die langjährige Mainzer Kreisvorsitzende Barbara Gundrum unter ausführlicher Würdigung ihrer vielseitigen Verdienste. Während Uta Schmitt aus Mainz-Finthen ihre Nachfolge auf Kreisebene angetreten hat, bleibt die auch kommunalpolitisch engagierte Siebzigjährige im Vorstand ihres Ortsvereins weiter aktiv.
Roswitha Wünsche-Heiden
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| Verabschiedung von Frau Barbara Guntrum als Kreisvorsitzende | |


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Gesund aufwachsen - ein Kinderspiel?
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Der Verein p.e.b. e.V. (plattform ernährung und bewegung e.V.)veranstaltet am 24.06.2010 eine Fachtagung, in Zusammenarbeit u.a. mit den Land Frauen Verband Rheinhessen e.V., in Worms, zu der er alle Interessierten recht herzlich einlädt.
Nähere Information erhalten Sie über den pdf-Flyer im Anhang
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'Tag der Land Frauen' des Kreislandfrauenverbandes Alzey
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Landfrauentag in Flonheim
Das große Plus von Landfrauentagen ist immer der Einblick in deren vielfältige Aktivitäten. Das gilt auch für den Landfrauentag des Landfrauenverbandes Alzey in Flonheim anlässlich des 60-jährigen Jubiläum des Landesverbandes Rheinhessen. In dem frühlingshaften Ambiente erlebten mehrere hundert Besucherinnen einen ebenso interessanten wie unterhaltsamen Nachmittag und Abend. Der Nachmittag war für Begegnungen, das gemütliche Kaffeetrinken und die Betrachtung verschiedener Ausstellungen gedacht. Österlicher „Schnickschnack“, Schmuck aus edlen Steinen, selbst gestalteter Designerschmuck, Waren aus Honig, eine Homöopathin sowie vielerlei Landideen regten zu Besichtigung, Kauf oder Buchung von Kursen an. Das Abendprogramm brachte zunächst allerlei Informatives, das durch verschiedene Tanzeinlagen von Gruppen aus Armsheim, Dautenheim und Oberflörsheim und ein großes Schlagerpotpourri des Landfrauenchors Eppelsheim-Heimersheim aufgelockert wurde. Ute Balz, die Vorsitzende des Kreisverbandes Alzey, gab in ihrer Begrüßung einen Überblick über die Tätigkeitsfelde der Landfrauen und stellte „Babbelrunde“ und „Närrische Altweiberfastnacht“ als neue wiederkehrende Veranstaltungen vor. „Modern und frisch“ nannte die rheinhessischen Weinkönigin Sina Listmann die Landfrauen in ihrem lebendigen Grußwort. Man brauche sich nur umzusehen um zu erkennen, was sie alles täten, um dem schönen Rheinhessen Leben einzuhauchen. Zu landfrauenrelevanten Fragen, die ihr von Ute Balz und Christiane Chrisztmann-Horn gestellt wurden, äußerte sich eine prominent zusammengesetzte Talkrunde. Als eine von nur wenigen Ortsbürgermeisterinnen im Kreis Alzey-Worms forderte die Flonheimerin Ute Beiser-Hübner die Frauen zu mehr Engagement in der Politik auf. Holker Pfannebecker, der Vorsitzende des Bauern- und Winzerverbandes bestätigte, dass es nur 7% landwirtschaftlicher Betriebsleiterinnen gebe. „Die Frauen können’s“, zeigte sich MdB Klaus Hagemann in Anbetracht der im Abitur mit besseren Noten abschneidenen Mädchen. Es könne nicht angehen, dass diese schon im Studium, noch viel mehr aber in den akademischen Berufen unterrepräsentiert seien. In Vertretung von Landrat Görisch sprach Gerhard Seebald über die Rolle der Landfrauen in den Gemeinden, während die Landesvorsitzende der Landfrauen Silvia Zöller sich über aktuelle Themenschwerpunkte der Erwachsenenbildung äußerte. Zöller nutzte den schönen Rahmen der Veranstaltung um langjährigen Vorsitzenden und Teamansprechpartnerinnen mit der Ehrennadel des Landesverbandes Rheinland-Pfalz für ihr Engagement zu danken. Geehrt wurden: Christiane Elze und Gerda Göllner ( LFV Wallertheim), Hiltrud Neu (LFV Wahlheim), Hildegard Resch (LFV Ober-Flörsheim), Elfi Schwarz (LFV Sulzheim) Krönender Abschluss der Veranstaltung war der Auftritt des Kabarett-Duos „Weibsbilder“. Als geeigneten Rahmen für die frauenrelevanten, spitzzüngig kommentierten Rück- und Ausblicke ihrer Figuren und die Interaktion mit dem Publikum hatten sich Anke Brausch und Claudia Thiel einen Single-Treff ausgesucht. Jahrzehntelang auf den Traummann Hans-Hermann wartend, rechneten sie mit ihrem mehr oder weniger „unbemannten“ Frauenleben ab. Ärgerliche Themen wie Übergewicht und Cellulitis oder die zu erwartenden „Freuden“ des Alters wandelten sie für alle Betroffenen in befreiendes Gelächter um. Jedes Gramm des eigenen Übergewichts wurde von Thiel kabarettistisch genussvoll ausgekostet, so überzeugend witzig wie die von der Lehrerin Thiel großartig beobachtete Figur der neunmalklugen Erstklässlerin Tineke, die für ihre Mutter den Singletreff aufsucht und vorbereitend schon mal einen Fragebogen für sie ankreuzt. - „So richtig freche Weiber!“ freute sich Alwine Bornheimer, die mit Brigitte Kröhl durch den Abend geführt hatte.
Roswitha Wünsche-Heiden
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„Herzinfarkt / Schlaganfall – Frauensache?!“
Anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums veranstaltete der Land Frauen Verband Rheinhessen am 2. März in Kooperation mit der „Landesinitiative Frauengesundheit Rheinland-Pfalz“ eine erste Fachveranstaltung zum Thema „Herzinfarkt / Schlaganfall – Frauensache?!“ Mit dieser Kooperation möchte der Verband im Jubiläumsjahr dem bedeutenden Bereich Gesundheitsförderung /- prävention Rechnung tragen, der mit 32% aller Angebote den wichtigsten Bildungssektor darstellt.
Wie Brigitte van Essen als Sprecherin der vom Landesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen mit zahlreichen Kooperationspartnern auf den Weg gebrachten Initiative in ihrer Begrüßung sagte, seien Herz-Kreislauf-Erkrankungen für Frauen eines der wesentlichen Gesundheitsprobleme in der zweiten Lebenshälfte. Deshalb habe sich Rheinland-Pfalz die „Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Versorgung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Frauen“ als Gesundheitsziel gesetzt. Sie dankte dem Land Frauen Verband Rhh., als einem stets am Puls der Zeit arbeitendem Interessenverband für seine Offenheit zur Kooperation.
Als Referenten konnte die Landesvorsitzende Silvia Zöller die Universitätsprofessoren Dr. Thomas Münzel und Dr. Christine Espinola-Klein sowie Dr. Sven Klimpe im voll besetzten Tagungssaal in Alzey im Haus der Landwirtschaft begrüßen. Münzel ist Mitinitiator der Stiftung „Mainzer Herz“ und Chef der ersten zertifizierten „Brustschmerzeinheit“ in der Mainzer Uniklinik. Die Notwendigkeit einer solchen Spezialstation belegte er mit der Tatsache, dass bei einer in den letzten 30 Jahren um fast sechs Jahre gestiegenen Lebenserwartung auch das Risiko steige, eine koronare Herzerkrankung oder einen Schlaganfall zu erleiden. Andererseits stiegen bei rechtzeitiger Behandlung auch die Chancen diese zu überleben. Obwohl die Risikofaktoren, wie Fettstoffwechselstörung, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder Übergewicht für beide Geschlechter gleich sind, sei, so Espinola-Klein, die zunehmende Zahl von Frauen auffällig, die zu spät behandelt würden. Grund dafür sei zum einen die frauentypische Einstellung, erst einmal abzuwarten bzw. sich mehr Gedanken über die Versorgung von Mann und Kindern als über die eigene Gefährdung zu machen. Sodann sei bei Frauen die Diagnose aufgrund allgemeiner, unspezifischer Beschwerden, die nicht unbedingt mit einem Herzinfarkt in Verbindung gebracht würden, oft schwieriger und verzögere deshalb die richtige Behandlung.
Auch beim Schlaganfall kann die schnelle medizinische Versorgung Leben retten, denn ein Schlaganfall „wächst“. Beeindruckend vermittelte Klimpe anhand von Originaldokumenten eines Falles ein Bild von dem Erfolg einer zeitnah zum Ereignis eingeleiteten Lyse-Therapie, die nur innerhalb von 4 ? Stunden möglich ist. Neben den typischen Alarmsignalen wie Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen, gebe es auch hier frauentypische Symptome wie Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen und Missempfindungen.
Im Anschluss an die Referate standen die Ärzte den überaus interessierten Besuchern mit Antworten und Tipps zur Verfügung, zum Beispiel nicht den Hausarzt, sondern die wieder aktive Notruf-Nummer 112 zu wählen und die NAN-Regel zu beachten: Wenn Schmerzen zwischen Nase, Arm und Nabel auftreten, die länger als 10 bis 15 Minuten anhalten, kann das ein Signal für einen drohenden Herzinfarkt sein.
Roswitha Wünsche-Heiden
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| Erste Fachveranstaltung der Landesinitiative Frauengesundheit zum Thema Herzinfarkt Schlaganfall Frauensache ?! |
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Tag der Rheinhessischen Landfrauen 2010 in Nieder-Olm und Auftaktveranstaltung zum 60 jährigen Jubiläum
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60 Jahre Rheinhessische Landfrauen
In heiterer Atmosphäre erlebten die Rheinhessischen Landfrauen die Eröffnungsveranstaltung zur Rheinhessischen Agrarwoche in Nieder-Olm gleichzeitig als Auftakt der Feierlichkeiten zu ihrem 60-jährigen Bestehen. Wie seit 10 Jahren üblich, eröffnete Landwirtschaftsdirektor Otto Schätzel von der DLR Oppenheim mit dem Landfrauentag die Agrartage. Er erläuterte deren diesjähriges Motto „Qualität ist unsere einzige Chance – auf Innovation setzen – auf Tradition vertrauen“ und gratulierte den Landfrauen zu „60 Jahren Engagement für Qualität, Innovation und Tradition“. Auch die Grußworte der parlamentarischen Staatssekretärin (MdB) Julia Klöckner, die die Grüße von Bundesministerin Ilse Aigner überbrachte, beide selbst Landfrauen, sowie die des Präsidenten von Landwirtschaftskammer und Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz, MdB Norbert Schindler ließen die Wertschätzung erkennen, die den Landfrauen allgemein entgegengebracht wird. Landrat Claus Schick und der Nieder-Olmer Bürgermeisters Dieter Kuhl schlossen sich in gleichem Sinne an.
Auch diesmal hatten die ausrichtenden Kreisvorstände Mainz und Bingen ein buntes Programm zusammengestellt, durch das die beiden Vorsitzenden Barbara Guntrum und Gerlinde Gemünde führten. Flotte Rhythmen einer Bläsergruppe des Nieder-Olmer Gymnasiums, ein Trompetenduett von Schülern der Musikschule Nieder-Olm und der anrührende Vortrag der kleinen Geigenspieler der Gruppe „Szusuki“ (Musikschule Ingelheim) umrahmten das Lob für die vielfältigen Aktivitäten der Landfrauen. Sehr gut dazu passend ehrte die Landesvorsitzende Silvia Zöller die fünf langjährigen Ortsvorsitzenden Gabriele Bär (Ober-Olm), Ute Falk (Sprendlingen), Marga Koch (St. Johann), Jutta Steib (Ober-Hilbersheim) und Sieglinde Vollmer (Sörgenloch) für ihren Einsatz. Als „Geburtstagsgeschenk“ kündigte sie die baldige Herausgabe eines kombinierten Lese-Kochbuches an, auf das frau schon gespannt sein kann.
Kern des Rahmenprogramms war zum zweiten Mal ein Vortrag der bekannten Medienpfarrerin Mechthild Werner. Unter dem Titel „Gute Zeiten – schlechte Zeiten. – Nur wir werden immer besser...!?“, vermittelte sie mal humorvoll als Dialekt sprechende Martha, mal ernsthaft die Auffassung, dass man die ganz normalen Krisen des Lebens als Chance auffassen soll. Ein paar körperbetonte Aufgaben wie das „Buchstabieren“ des Wortes „Krise“ sorgten beim Publikum für einen ganzheitlichen Lernprozess. Landfrauen aus Gensingen und Schwabsburg ließen mit einem akkordeonbegleiteten, besinnlichen Volksliederpotpourri bzw. mitreißenden Folkloretänzen die gelungene Veranstaltung landfrauentypisch ausklingen.
Roswitha Wünsche-Heiden
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| Tag der Rheinhessischen Landfrauen 2010 Nieder-Olm |
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Sommerspass beim Golfen
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Golfkurs in Hamm
Viel Spass hatten die Landfrauen und -Männer bei den Golfkursen in Hamm beim Golfclub Worms und in St. Johann beim Golfclub Rheinhessen | |


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LandFrauen gegen Patent auf Leben
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Der Deutsche LandFrauenverband spricht sich anlässlich der heutigen Expertenanhörung im Deutschen Bundestag klar für ein Nein zu Biopatenten aus. „Unsere Forderung geht sogar noch weiter, wir fordern die Festschreibung des Verbotes der Patentierung von Tieren und Pflanzen in der EU-Biopatentrichtlinie“, erklärt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. Scherb sieht in der aktuellen Diskussion nicht nur den ethischen Aspekt, dass es auf Leben kein Patent gaben darf. Für sie ist ebenfalls der Nutzen für Landwirtschaft und Verbraucher nicht gegeben. Kommt es zu einer Patentierung beispielsweise von Saatgut hat der Landwirt nicht mehr die Möglichkeit, daraus eigene Züchtungen zu entwickeln. Das ist ein klarer Verstoß gegen das internationale Sortenschutzrecht. Außerdem sieht Scherb in der Folge der Biopatentierung einen Preisanstieg für Lebensmittel, da jede Stufe der Lebensmittelkette die Patentierung bezahlen muss. Insbesondere die Entwicklungsländer hätten damit zu kämpfen. „Das Argument, Biopatente seien ein geeignetes Instrument der Ernährungskrise entgegenzuwirken, steht doch auf sehr dünnem Eis“, so die dlv-Präsidentin. |


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Scherb ruft LandFrauen zum fairen Einkauf auf
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Ein klares Nein zum ruinösen Preiskampf bei Lebensmitteln fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Als Verbraucherinnen haben wir 500.000 Land-Frauen die Macht, über unsere Kaufentscheidungen Einfluss zu nehmen – dies müssen wir nutzen“, so Scherb. In einem offenen Brief hatte sich Scherb mit diesem Anliegen an die Mitglieder des LandFrauenverbandes gewandt. „Wir alle haben kein Geld zu verschenken, trotzdem sollten wir uns in Zeiten des Nahrungsmittelüberflusses, zumindest hier in Deutschland, über den Wert von Lebensmitteln – also Mittel zum Leben – bewusst werden“, fordert Scherb die LandFrauen auf. Sie macht deutlich, dass die Preise für Lebensmittel heute erheblich niedriger sind als noch vor 30 Jahren. Der zunehmende Preisdruck insbesondere durch den Einzelhandel setze dabei die Qualität und die Existenz der Erzeuger aufs Spiel. Durch den Wegfall deutscher Betriebe drängen ausländische Anbieter auf den Markt. Daraus folgt, dass der Forderung der Verbraucherinnen und Verbraucher nach regional erzeugten Lebensmitteln nicht mehr entsprochen werden kann. Dem sollten die LandFrauen entschieden entgegen wirken, so Scherb. Den offenen Brief finden Sie dieser Pressemeldung angefügt.
Liebe LandFrauen, die Medien berichten dieser Tage über protestierende Milchbauern, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben können, da die Produktionskosten über dem liegen, was sie für ihre Produkte bezahlt bekommen. Die Produktion von Milch ist für die Bauernfamilien zum existenzbedrohenden Verlustgeschäft geworden. Eine Ursache hierfür ist der Preisdruck, der vom Lebensmitteleinzelhandel ausgeübt wird. Gerade Discounter weiten bei stagnierender Bevölkerung ihre Verkaufsflächen immer weiter aus. Um Kunden zu gewinnen, senken sie die Preise ohne dabei auf die eigene Gewinnspanne zu verzichten. Verlierer sind die Bäuerinnen und Bauern, aber letztendlich auch die Verbraucherinnen und Verbraucher.Denn: Früher oder später wird sich dieser Preiskrieg auch auf die Qualität der Produkte auswirken. Doch es wird nicht bei Auswirkungen auf die Produktqualität bleiben. Kurz: die Existenz der deutschen Milchbauern steht auf dem Spiel. Durch einen Wegfall der heimischen Betriebe drängen ausländische Anbieter auf den Markt. Daraus folgt: Regionale Lebensmittel sind auf dem Markt nicht mehr erhältlich, was der Forderung nachregionalen Nahrungsmitteln von Verbraucherseite widerspricht. Mit der Aktion „LandFrauen kaufen fair“ möchte ich Sie aufrufen, ein Zeichen gegen den ruinösen Preiskrieg bei Lebensmitteln zu setzen und der heimischen Landwirtschaft eine Perspektive zu geben. Als Verbraucherinnen haben Sie die Möglichkeit, über die Kaufentscheidungen, die Sie treffen, maßgeblich Einfluss zu nehmen. Sagen Sie „Nein“ zu Billigangeboten! Wir alle haben kein Geld zu verschenken, trotzdem sollten wir uns gerade in Zeiten des Nahrungsmittelüberflusses, zumindest hier in Deutschland, über den Wert von Lebensmitteln – also Mittel zum Leben – bewusst werden. Viele Lebensmittel sind heute trotz gestiegener Einkommen billiger als vor 30 Jahren. Auf der anderen Seite sind die Kosten für die Lebensmittelerzeugung höher geworden. Gleichzeitig erhalten die Bauern einen wesentlich geringeren Anteil am Endverbraucherpreis. Für das Beispiel Milch bedeutet das derzeit einen Anteil von um die 40 %. Die deutsche Landwirtschaft produziert heute Lebensmittel von hervorragender Qualität. Im europäischen Vergleich ist auch das Verhältnis zwischen Qualität und Preis in Deutschland Spitze: In den meisten europäischen Ländern müssen die Menschen deutlich mehr für ihre Lebensmittel bezahlen. Um Spitzenqualität und das Preis-Leistungsverhältnis zu erhalten, müssen wir Verbraucherinnen jetzt unsere Stimme erheben. Werden Sie aktiv: Lassen Sie Billigangebote links liegen und entscheiden sich für qualitativ hochwertige Produkte. Das sind Sie sich wert!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Brigitte Scherb
Präsidentin
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