60 Jahre rheinhessische Landfrauen

In heiterer Atmosphäre erlebten die Rheinhessischen LandFrauen die Eröffnungsveranstaltung zur Rheinhessischen Agrarwoche in Nieder-Olm gleichzeitig als Auftakt der Feierlichkeiten zu ihrem 60-jährigen Bestehen. Wie seit 10 Jahren üblich, eröffnete Landwirtschaftsdirektor Otto Schätzel von der DLR Oppenheim mit dem Landfrauentag die Agrartage. Er erläuterte deren diesjähriges Motto „Qualität ist unsere einzige Chance – auf Innovation setzen – auf Tradition vertrauen“ und gratulierte den Landfrauen zu „60 Jahren Engagement für Qualität, Innovation und Tradition“. Auch die Grußworte der parlamentarischen Staatssekretärin (MdB) Julia Klöckner, die die Grüße von Bundesministerin  Ilse Aigner überbrachte, beide selbst Landfrauen, sowie die des Präsidenten von Landwirtschaftskammer und Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz, MdB Norbert Schindler ließen die Wertschätzung erkennen, die den Landfrauen allgemein entgegengebracht wird. Landrat Claus Schick und der Nieder-Olmer Bürgermeisters Dieter Kuhl schlossen sich in gleichem Sinne an.

Auch diesmal hatten die ausrichtenden Kreisvorstände Mainz und Bingen ein buntes Programm zusammengestellt, durch das die beiden Vorsitzenden Barbara Guntrum und Gerlinde Gemünde führten. Flotte Rhythmen einer Bläsergruppe des Nieder-Olmer Gymnasiums, ein Trompetenduett von Schülern der Musikschule Nieder-Olm und der anrührende Vortrag der kleinen Geigenspieler der Gruppe „Szusuki“ (Musikschule Ingelheim) umrahmten das Lob für die vielfältigen Aktivitäten der Landfrauen. Sehr gut dazu passend ehrte die Landesvorsitzende Silvia Zöller die fünf langjährigen Ortsvorsitzenden Gabriele Bär (Ober-Olm), Ute Falk (Sprendlingen), Marga Koch (St. Johann), Jutta Steib (Ober-Hilbersheim) und Sieglinde Vollmer (Sörgenloch) für ihren Einsatz. Als „Geburtstagsgeschenk“ kündigte sie die baldige Herausgabe eines kombinierten Lese-Kochbuches an, auf das frau schon gespannt sein kann.

Kern des Rahmenprogramms war zum zweiten Mal ein Vortrag der bekannten Medienpfarrerin Mechthild Werner. Unter dem Titel „Gute Zeiten – schlechte Zeiten. – Nur wir werden immer besser...!?“, vermittelte sie mal humorvoll als Dialekt sprechende Martha, mal ernsthaft die Auffassung, dass man die ganz normalen Krisen des Lebens als Chance auffassen soll. Ein paar körperbetonte Aufgaben wie das „Buchstabieren“ des Wortes „Krise“ sorgten beim Publikum für einen ganzheitlichen Lernprozess.

Landfrauen aus Gensingen und Schwabsburg ließen mit einem akkordeonbegleiteten, besinnlichen Volksliederpotpourri bzw. mitreißenden Folkloretänzen die gelungene Veranstaltung landfrauentypisch ausklingen.

Roswitha Wünsche-Heiden

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