LandFrauen mischen sich ein: „Megatrend Frauen“ im Mittelpunkt des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung

Bundesminister Christian Schmidt, Agnes Witschen Mitglied dlv-Präsidiums und Stephanie Bschorr, Präsidentin Verband deutscher Unternehmerinnen. Foto: dlv

Deutscher LandFrauenverband zieht positive Bilanz der Internationalen Grünen Woche

Anpackend, optimistisch und mit viel Liebe zum Land – so präsentierten sich die LandFrauen beim Zukunftsforum, als Betreuerinnen an den Ständen des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) und bei Veranstaltungen der diesjährigen Internationalen Grünen Woche. Davon konnten sich die zahlreichen Politikerinnen, Politiker, Messebesucherinnen und Messebesucher überzeugen.

Das achte Zukunftsforum des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) stand in diesem Jahr unter dem Motto „Frauen - aktiv für ländliche Regionen“. 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten gemeinsam neue Akzente und gaben Anstöße für neue Herangehensweisen. Der Deutsche LandFrauenverband war bei der Eröffnungsveranstaltung und mit einer eigenen Begleitveranstaltung vertreten. Darüber hinaus waren LandFrauen als Rednerinnen und Podiumsteilnehmerinnen in den Begleitveranstaltungen dabei. Bei der dlv-Begleitveranstaltung unterstrichen die LandFrauen in der abschließenden Diskussionsrunde ihren Gestaltungsanspruch, auch in Zukunft gesellschaftliche Kraft im ländlichen Raum zu bleiben.

„Ich freue mich sehr, dass vom diesjährigen Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums ein starkes Zeichen an die Frauen im ländlichen Raum geht: Die Belange der Frauen werden von der Politik in den Mittelpunkt gerückt. Dafür haben wir uns als Deutscher LandFrauenverband seit Jahren stark gemacht“, so Agnes Witschen, Präsidiumsmitglied des Deutschen LandFrauenverbands.

Bundesminister Christian Schmidt brachte bei der Eröffnungsveranstaltung zum Ausdruck, dass das Zukunftsforum der Auftakt für die politische Auseinandersetzung mit dem Thema sei. Er versprach, dass sein Ministerium die Perspektiven von Frauen in ländlichen Regionen genau unter die Lupe nehmen werde. Konkret kündigte er eine Studie an, die in praxisnahe Handlungsempfehlungen münden solle. „Dieses Versprechen freut uns besonders, da wir LandFrauen immer wieder darauf aufmerksam gemacht haben, dass wir eine solche Studie brauchen. Wir werden uns nun auch bei der konkreten Umsetzung gerne einbringen“, betont Agnes Witschen.

Zuvor hatte Jutta Zeisset, Preisträgerin des dlv Wettbewerbs „LandFrauen mit Ideen – Unternehmerin des Jahres“, eindrucksvoll dargestellt, wie sie mit unternehmerischem Mut und einem innovativen Marketing auch in der „Pampa“ erfolgreich wirtschaften kann. Dabei machte sie auch deutlich: die Breitbandversorgung muss überall hochwertig ausgebaut sein, ohne Abstriche.

Ulrike Röhr, Präsidiumsmitglied des LandFrauenverbandes Schleswig-Holstein unterstrich den Mehrwert der verbandlichen Bildungsarbeit, um die Lebensperspektiven von Frauen im ländlichen Raum zu gestalten. Dabei stellte sie die Alleinstellungsmerkmale der Bildungsarbeit der LandFrauen heraus: praxis- und lebensnahe Bildung, von Frauen für Frauen, ortsnah und zudem mehr als Wissensvermittlung. Ein Netzwerk, das trägt!

Ebenso nahm die dlv-Begleitveranstaltung die Rahmenbedingungen im ländlichen Raum in den Blick: Neben Mobilitätsfragen, bei der ehrenamtliches Engagement nicht als Lückenbüßer für staatliche Daseinsvorsorge fungieren dürfe, müssten die konkreten Erwerbsmöglichkeiten von Frauen im ländlichen Raum gestaltet werden. Hildegard Krauß, eine von 14 dlv-Equal Pay Beraterinnen, machte auf die geschlechtsspezifische Lohnlücke aufmerksam, die im ländlichen Raum rund 10 Prozent höher ausfalle, also bei rund 32 Prozent läge.

Für den Deutschen LandFrauenverband stand an den Ständen und bei den zahlreichen Veranstaltungen ein Motto im Mittelpunkt: „LandFrauen mischen sich ein“. Die Internationale Grüne Woche 2015 hat dies eindrucksvoll belegt. Ab Mai 2015 wird dieses Motto bundesweit bei den Aktionstagen des Deutschen LandFrauenverbandes landauf, landab gelebte Praxis sein: Vorbeikommen lohnt sich! (mehr Infos unter: www.landfrauen.info)

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