Seinen SENF hinzugeben…

Vortrag – Vorführung – Herstellung – Verkostung

Inhalte:
- Der Workshop mit eigener Senfherstellung zeigt, dass das pikante Gewürz weitaus mehr kann als Würstchen aller Art zu einem besseren Geschmack zu verhelfen.

- Die Teilnehmer(innen) lernen neben der Herstellung, die Vielseitigkeit des Senfs bei der Zubereitung von vier exemplarischen Gerichten (Suppe, Salat, gefüllte Teigtaschen und Nachtisch) kennen.

- Mit der Verkostung endet der Workshop

Mitzubringen sind ein Schneidebrett, ein Schneidemesser und ein Schraubglas !

In China wurde der Senf aufgrund seiner Schärfe schon vor 3.000 Jahren sehr geschätzt. Etwa im 4. Jahrhundert v. Chr. gelangte der Senf nach Griechenland, wo er bald gegen alle möglichen Leiden eingesetzt wurde. So galt der Senf als Wunderwaffe im Kampf gegen Keime, Entzündungen, Schmerzen und Verdau-ungsbeschwerden.
In der Antike beschäftigten sich sogar Mathematiker und Philosophen mit dem symbolträchtigen Senfkorn. Pythagoras soll beispielsweise erkannt haben, dass Senf nicht nur das Essen, sondern auch den Verstand schärft – wie übrigens indische Forscher in einer Studie aus dem Jahr 2013 bestätigen konnten.
Mit den alten Römern gelangte der Senf dann über die Alpen, wo er die Herzen der Menschen im Sturm eroberte. Dies ist mitunter darauf zurückzuführen, dass es in Mittel- und Nordeuropa damals kaum scharfe Gewürze gab und der Senf auch für die ärmere Bevölkerung erschwinglich war. Pfeffer war im Vergleich dazu so wertvoll, dass er sogar mit Gold aufgewogen wurde.
Im Mittelalter war die heilende Wirkung des Senfs bereits derart anerkannt, dass er in Apotheken verkauft wurde.